Risques sanitaires News

langzeitfuetterung

In einer Studie im Auftrag des österreichischen Ministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend wurden Labormäuse mit einer Diät gefüttert, die zu einem Drittel aus gentechnisch verändertem Mais NK603xMON810 bestand. Eine Kontrollgruppe von Mäusen hatte konventionellen Mais erhalten.

Im Schlussbericht wird festgestellt:

«Zusammenfassend weisen die Ergebnisse dieser Studie darauf hin, dass Interaktionen zwischen den Testtieren und den verwendeten Maissorten bestehen, bei Verwendung des stacked event NK603 x MON810 zeigten sich geringere Reproduktionsleistungen im Verlaufe des RACB (Methode der fortlaufenden Zucht (RACB)). Ob ähnliche Befunde für andere Stämme oder auch Spezies reproduzierbar sind, muss in entsprechenden Ansätzen untersucht werden.»

La Commission du Génie Bio-moléculaire française(CGB), s'est prononcée sur le maïs GM MON 863 qui a été autorisé à la consommation humaine et animale. Elle émet des doutes quant à l'innocuité de cette variété dans un rapport confidentiel et ne peut exclure un risque pour la santé animale et humaine.

Erbsen

In Australien ist ein mehrjähriger Versuch mit gentechnisch veränderten Erbsen aus Sicherheitsbedenken abgebrochen worden. Mäuse, die mit Insekten-resistenten Erbsen gefüttert wurden, hätten eine Lungenkrankheit bekommen.

Erbsen sind anfällig auf den Erbsenkäfer (Bruchus pisorum). Im Gegensatz zu Erbsen werden Bohnen durch die Erbsenkäfer nicht beeinflusst. Die Bohnen enthalten ein Eiweiss (alpha-Amylase-Inhibitor), das die Aktivität eines stärkeabbauenden Enzyms (alpha-Amylase) hemmt. Dieses Eiweiss in den Bohnen bewirkt, dass der Schädling beim Frass an der Bohne abstirbt, bevor sich der Schaden entwickeln kann. Australische Forscher haben deshalb das Gen, welches für das Eiweiss (alpha-Amylase-Inhibitor) verantwortlich ist, aus der Bohne auf die Erbse übertragen.

Mäuse, die mit dem natürlichen Eiweiss aus Bohnen gefüttert wurden, zeigten keine Immunreaktionen. Ebenso auch die Fütterung mit nicht-gentechnisch-veränderten Erbsen. Dagegen zeigten Mäuse, die gentechnisch veränderte Erbsen erhielten, eine Immunreaktion nach zwei Wochen, welche bis zur vierten Woche der Fütterung zunahm. Die Reaktion dieser Mäuse war durch eine Entzündung der Lungen charakterisiert und die Antikörper im Serum wurden erhöht.

Originalstudie:

Vanessa E. Prescott, Peter M. Campbell, Andrew Moore, Joerg Mattes, Marc E. Rothenberg, Paul S. Foster, T. J. V. Higgins, and Simon P. Hogan. Transgenic Expression of Bean a-Amylase Inhibitor in Peas Results in Altered Structure and Immunogenicity. Journal of Agricultural and Food Chemistry, Volume 53, Issue 23 (November 16, 2005) pages 9023 – 9030.