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24.11.2010 | Inverkehrbringen

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Bild: http://ec.europa.eu/agriculture/organic/toolbox/photos_de

Die kanadische Biotech-Firma Okanagan Specialty Fruits Inc. hat bei der US-amerikanischen Landwirtschaftsbehörde USDA ein Gesuch für die Bewilligung von gentechnisch veränderten Äpfeln, welche sich nach dem Aufschneiden nicht mehr braun verfärben, gestellt. Zur Verhinderung der Braunfärbung wurden durch gentechnischen Eingriff die massgebenden Gene still gelegt, welche für die Produktion desjenigen Enzyms verantwortlich sind, das zur Braunverfärbung Anlass gibt. Solche Äpfel, so die Firma, könnten beispielsweise die Herstellung von Snacks mit Äpfeln erleichtern. Das Bewilligungsverfahren kann Jahre dauern und es ist unklar, ob die Äpfel von den Konsumentinnen und Konsumenten je akzeptiert werden.

externer Link: abcNews
externer Link: Okanagan Specialty Fruits Inc.
externer Link: Warum werden angeschnittene Äpfel braun?

5.11.2010 | Inverkehrbringen

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Bild: www.boelw.de

In Afrika werden heute nur gerade in den drei Ländern Südafrika (Mais, Soja, Baumwolle), Aegypten (Mais) und Burkino Faso (Baumwolle) Gentech-Pflanzen angebaut. Internationale Konsortien setzen aber auf Forschung und Entwicklung mit gentechnischen Verfahren. Sie sollen für Afrika Pflanzen liefern, die an lokale Anbaubedingungen angepasst sind (z.B. dürreresistenter Mais) oder deren Nährwert gesteigert ist (z.B. nährstoffangereicherter Maniok). Parallel zur Forschung bemühen sich zahlreiche afrikanische Regierungen, den Umgang mit Gentech-Pflanzen zu regulieren. Die meisten Länder haben das internationale Protokoll über biologische Sicherheit („Cartagena-Protokoll“) unterschrieben, welches den grenzüberschreitenden Transport, den Umgang mit GVO und die Haftung regelt. Hans Herren, Direktor des Millenium-Institutes und stellvertretender Vorsitzender des Weltagrarrates (IAASTD), hält dieser Entwicklung entgegen: „Es gibt verschiedene ökologische Anbauansätze, mit denen man viel weiter kommt als mit der Gentechnik.“ Und er meint – gewiss auch mit Blick auf Afrika: „Wir müssen jetzt einmal das System, in dem die Landwirtschaft eingebettet ist, betrachten, wir müssen die Ursachen der Probleme lösen und nicht immer nur die Symptome behandeln. Gentechnik behandelt vor allem Symptome.“

externer Link: BioSicherheit.de: Grüne Gentechnik in Afrika
externer Link: BioSicherheit.de: Interview Hans Herren

 

1.11.2010 / Inverkehrbringen

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Bild: www.inra.fr

Das INRA (Institut National de Recherche Agronomique) untersteht dem französischen Forschungsministerium und dem Ministerium für Landwirtschaft und Fischereiwesen. Am INRA sind 1800 Forscher tätig. Das Institut ist in Europa in der Agrarforschung führend. Laut Reuters bestätigt die Präsidentin des INRA, dass die Forschung zur Entwicklung von gentechnisch veränderten Pflanzen aufgegeben wurde. Da die Europäerinnen und Europäer keine Gentech-Produkte kaufen wollen, sei es besser, in andere Technologien zu investieren. INRA’s Forschung wird sich in Zukunft auf konventionelle Sorten ausrichten.

externer Link: Reuters
externer Link: INRA

Korrigendum:
INRA stellt nicht die ganze Forschung mit GVO ein, sondern nur Entwicklungen
im Zusammenhang mit der Kommerzialisierung von GVO.

externer Link: Inf'OGM

20.10.2010 | Inverkehrbringen

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Bild: www.bio-suisse.ch

Eine neue Studie, die in der Zeitschrift Nature Biotechnology publiziert wurde, zeigt: Weltweit wird zwar an zahlreichen Obst- und Gemüsepflanzen gentechnisch geforscht (insgesamt bei 77 Spezialarten unter Verwendung von 206 verschiedene genetischen Einzelmerkmalen) und sogar in Gewächshaus- und Freilandversuchen getestet, doch alle Bemühungen führen nicht zu kommerziellen Anwendungen. Der Grund liege in den Zulassungsverfahren, die in den letzen Jahren aufwändiger und anspruchsvoller geworden seien. Zulassungen für Gentech-Obstsorten oder Gentech-Gemüsesorten liegen meist mehr als zehn Jahre zurück. Neue Anträge sind nicht mehr gestellt worden.

externer Link: Transgen.de
externer Link: Nature Biotechnology (Abstract)